Freier Architekt AK RLP 1 PassivHaus-Planer (PHI) 1 Gebäude-Energieberater
MARTIN BACH Dipl.-Ing. (FH)

                                                                             Künstler-Atelier, Osthofen

BAUEN IM BESTAND

EINBAU KUNSTATELIER IN SCHEUNE

NICHT-WOHNGEBÄUDE

Walter-Rathenau-Str.8 - 67574 Osthofen

 

Ursprungs-Baujahr: 1881

 

Umbau und energetische Sanierung: 2009

 

 

METAMORPHOSE

 

VORHER

  • alte ungenutzte Scheune ohne Fensteröffnungen
  • mit zahlreichen Holz-Stützen und Balken-Lagen
  •  

NACHHER

  • modernes Kunstatelier
  •  
  • DETAILS

    zum Einbau des Kunstateliers in die Scheune  >>

     

    Die Planungsaufgabe bestand darin, für den auch international renommierten Maler Julius Grünewald jr. ein ganzjährig mit geringen Nutzungskosten nutzbares Kunstatelier auf dem eigenen Grundstück zu realisieren, das der enormen Größe der entstehenden Gemälde Rechnung trägt: Gemälde mit einer Leinwandgröße von 7,00 m Breite und 4,00 m Höhe sollten wandhängend bearbeitet und anschließend auch transportiert werden können.

     Selbstverständlich sollte das Atelier auch dazu dienen, interessierten Besuchern die Gemäde adäquat präsentieren zu können.

     

    Bis auf kleine Restflächen war das Grundstück bebaut mit einem Wohnhaus, in dem ein solcher Raum nicht realisiert werden konnte sowie mit einer älteren ungenutzten Scheune ohne Fenster-Öffnungen, jedoch mit zahlreichen Holz-Stützen und Balken-Lagen.

     

    Entworfen und umgesetzt wurde eine innen stützenfreie "BOX im Raum", die aus energetischen, bauphysikalischen und hygienischen Gründen frei von der Außenwand in der Scheune in hocheffizient gedämmter Holständerbauweise mit Fußbodenheiz-Estrich errichtet wurde. Hierfür wurde zuvor die Statik des Scheunendaches geändert, so dass die störenden Holzstützen und eine Balkenlage entfernt werden konnten. Desweiteren wurde eine sehr breite "Lichtschaufel" mit einem Oberlicht-Band in der Außenwand realisiert, das durch einen innen höher werdenden "Trichter" mit dem Atelier verbunden ist und dieses gleichzeitig belichtet. Da das Oberlichtband nur nach Süden erstellt werden konnte, wurden Außenraffstores als Lichtlenkung und Sonnenschutz eingebaut.

     

    Als neues Heizungssstystem wird eine moderne Gas-Brennwert-Therme installiert, die nach Installation eines wasserführenden Heizungssystems im Wohnhaus auch dieses versorgen kann.

     

     

     

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©Architekt Martin Bach - Webdesign: www.kamillenfeld.de   Letzte Aktualisierung : 17. Januar 2019